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Gastbeitrag

Unser Haus – Ein Zuhause und ein Platz zum Arbeiten

Mein Name ist Vicky Hellmann. Ich bin freiberufliche Fotografin im Bereich Interieur, Beauty und Stilllife

Zusammen mit meinem Mann, unserem kleinen Sohn und zwei Siamkatzen leben wir seit Ende 2016 in unserem Neubau in der Lüneburger Heide. Seit Anfang 2016 führe ich einen Instagram Account, der als Hausbautagebuch anfing und heute eine Plattform für Inspiration rund um das Thema Interieur, Hausbau und Fotografie ist.

Unsere Vision zum Haus stand relativ schnell fest. Denn neben einem gemütlichen Zuhause sollte es ebenso ein Platz zum Arbeiten für mich sein. Entstanden ist ein circa 160qm großes Einfamilienhaus mit einer vollverglasten Galerie, vier traumhaften Oberlichtern über dem Essbereich und einem offenen Wohnkonzept. Vor unserem Umzug aufs Land haben wir mitten in Hamburg an einer 4-spurigen Straße gewohnt. Alle Fenster zur Straße hinaus, große Bäume davor – von Licht keine Spur; die Lampen im Zimmer eigentlich zu jeder Tages- und Jahreszeit an. Vom stetigen Lärm fange ich erst gar nicht an zu reden …

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Unser jetziger Rückzugsort vom Alltagsstress ist das komplette Gegenteil. Gelegen an einem wunderschönen Naturschutzgebiet mit einem unverbaubaren Blick gen Südwesten. Ruhe wird hier also großgeschrieben. Die Planung der großen Fensterfront wurde gezielt in diese Ausrichtung geplant.

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Die große Fensterfront rahmt den wunderschönen Ausblick auf dort lebendes Damwild ein und holt die Natur dadurch quasi nach Innen

Das Drinnen verschmilzt mit dem Draußen und die wechselnde Tagesstimmung und Jahreszeiten hauchen das Haus regelmäßig in unterschiedlichste Farben und Lichtstimmungen

Selbst in der dunklen Jahreszeit ist die Menge an Licht unvorstellbar

Nun wohnen wir bereits 3 Jahre in unserem Traumhaus. Kein einziger Tag vergeht, an dem ich nicht aufstehe, die Galerie betrete und glücklich über diese Entscheidung der Vollverglasung bin. Selbst in der dunklen Jahreszeit ist die Menge an Licht unvorstellbar, die durch diese Fensterfront ins Haus gelangt. Für mich im Alltag ein Traum, im beruflichen aber noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

Als Fotografin kennt man typische Tageslichtstudios, die durch ihre großen Fensterfronten so viel Licht ins Innere holen, dass eine zusätzliche Lichtquelle nur in Ausnahmefällen und -wünschen nötig ist. Mein Traum war es daher, nicht nur ein Zuhause für meine Familie zu schaffen, sondern mir auch einen Arbeitsplatz für gewisse Projekte zu ermöglichen.

Das Esszimmer kann hier kurzerhand zum Studio umfunktioniert werden und bietet mir optimale Voraussetzung für Tageslichtaufnahmen. Das seitlich einfallende Licht der Galerie, die Oberlichter sowie die weiß reflektierenden Wände ergeben eine wunderschöne sanfte Ausleuchtung und ermöglichen mir etliche Projekte von Zuhause umzusetzen. Die Höhe der Galerie ist zudem sehr hilfreich wenn man größere Motive aus der Vogelperspektive aufnehmen muss.

Gerade in Hinblick auf meine Kreativität benötige ich eine Umgebung, die mich inspiriert. Dafür brauche ich Strukturen und Freiraum. Hier kann ich am Besten arbeiten und fühle ich mich am wohlsten. Das Interieur im gesamten Haus ist daher schlicht und zurückhaltend – klare Formen und helle Farben dominieren. Zeitloses weiß, Akzente in schwarz. Ein Designbelag in Eichenoptik holt die Gemütlichkeit und den skandinavischen Flair ins Haus. Durch die cleane Gestaltung des Hauses kann zudem ganz leicht mit Hilfe von kleinen Veränderungen (Kissenfarben, Dekoartikel, …) die gesamte Optik des Raumes verändert werden.

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Das Esszimmer kann hier kurzerhand zum Studio umfunktioniert werden
und bietet mir optimale Voraussetzung für Tageslichtaufnahmen

Ich beschreibe es immer gerne mit der Optik „Ein Haus im Haus“

Unsere Lichtluken, welche von beiden, an die Galerie angrenzenden Räume, abgehen, geben der gesamten Galerie noch einen ganz besonderen Touch. Ich beschreibe es immer gerne mit der Optik „Ein Haus im Haus“. Wenn ich auf der Galerie stehe fühlt es sich an, als stände ich auf einer Brücke zwischen zwei Häuserhälften – durch den Naturblick nach außen wird dies Gefühl noch verstärkt. Zudem fällt durch diese Lichtluken noch einmal mehr Licht in die beiden Zimmer (Schlaf- & Kinderzimmer) – welche sonst aufgrund der 1,5 geschossigen Bauweise nur ein schmales Fenster zur Südseite aufweisen.

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I need a room with a view. An armchair by the window… Watch the sky turn from hazy gray to black… Thank God for this beautiful view

Wie meine Lieblingssängerin in einem ihrer Songs so schön beschreibt, ein Zimmer mit Ausblick – wo die Grenze zwischen Innen und Außen verschmilzt, wo man die Jahreszeiten beobachten kann … da benötigt es nur noch einen gemütlichen Platz zum Verweilen und Ankommen. Für uns ist dieser lichtdurchflutete Wohnraum, der den Mittelpunkt des gesamten Hauses darstellt, dieser besondere Ort, über den wir jeden Tag dankbar sind.